Vertretungskonzept

Die Grundschule Barskamp hat ein differenziertes Vertretungskonzept entwickelt, um so gut wie möglich auf Unterrichtsausfall (vorhersehbar oder unvorhersehbar) vorbereitet zu sein. An der Schule arbeiten zurzeit drei pädagogische Mitarbeiterinnen, die zur Vertretung eingesetzt werden. Dies erleichtert uns die Arbeit sehr.

1. Art des Vertretungsfalls

Unvorhersehbarer Ausfall, z.B. wegen Krankheit

Meldung

Die zu vertretende Lehrkraft meldet sich am Abend vorher bis 21 Uhr oder am Morgen zwischen 6.30 und 6.50 Uhr bei Herrn Müller privat. Sollte dies nicht möglich sein, meldet sie ihr Fehlen ab 7.30 Uhr in der Schule.

Die Lehrkraft informiert so schnell wie möglich über die Dauer ihres Fehlens.

Dabei ist kein Grund für das Fehlen anzugeben!

Wer plant?

Die zu vertretende Lehrkraft gibt am Telefon ihre Unterrichtsplanung durch.

Alternativen

Sollte die Lehrkraft hierzu nicht in der Lage sein, so werden folgende Alternativen erwogen und ggf. durchgeführt:

Alternative A: Vertretungsordner in der Schule für jede Klasse für die Hauptfächer

Alternative B: Die Lehrkraft, die das gleiche Fach in der

Parallelklasse erteilt, plant die Stunde.

Alternative C: Die Klassenlehrerin plant die Stunde.

Sollte eine Vertretung aufgrund der Besonderheit des Faches nicht möglich sein, so wird folgende Alternative durchgeführt:

Die Klassenlehrerin oder die Lehrkraft, die in der Klasse Deutsch oder Mathematik unterrichtet, plant eine entsprechende Stunde.

Wer vertritt?

Herr Müller bemüht sich, am Abend vorher bis 21 Uhr oder am

Morgen ab 6.50 Uhr telefonisch eine pädagogische Mitarbeiterin

zu erreichen. Aufgrund der hohen Flexibilität der pädagogischen MitarbeiterInnen ist erfahrungsgemäß eine sofortige Vertretung möglich.

Alternativen

Sollte keine pädagogische Mitarbeiterin zu Verfügung stehen oder erst zu einer späteren Stunde kommen können, werden folgende Maßnahmen erwogen und ggf. durchgeführt:

Alternative A: Eine Doppelbesetzung wird aufgelöst.

Alternative B: Eine Lehrkraft, die gerade eine Freistunde hat,

übernimmt die Vertretung

Alternative C: Die in der Parallelklasse tätige Lehrerin nimmt beide Klassen zusammen (möglich bei den relativ kleinen Klassen in der GS Barskamp)

Alternative D: Eine in der Nachbarklasse tätige Lehrkraft beaufsichtigt die Klasse mit.

Alternative E: Eine Lehrkraft leistet zusätzliche Stunden ab (nach Rücksprache).

Alternative F: Die Klasse wird aufgeteilt.

2. Art des Vertretungsfalls

Vorhersehbarer Ausfall, z.B. wegen Fortbildung oder Überstundenabbau

Meldung

Die zu vertretende Lehrkraft informiert Herrn Müller rechtzeitig, d.h. möglichst eine Woche vorher, über den Vertretungsbedarf. Der Vertretungsplan wird dann umgehend ausgehängt.

Wer plant?

Die zu vertretende Lehrkraft gibt der pädagogischen Mitarbeiterin das Konzept

sowie die Materialien für die Vertretung bzw. legt die Dinge auf ihren Platz im Lehrerzimmer.

Alternativen

Sollte eine Vertretung aufgrund der Besonderheit des Faches (z. B. Schwimmen, Werken) nicht möglich sein, so hat die zu vertretende Lehrkraft alternative Stunden zu planen.

Wer vertritt?

Herr Müller bemüht sich, eine pädagogische Mitarbeiterin für die Vertretung einzusetzen. Aufgrund der hohen Flexibilität der pädagogischen MitarbeiterInnen ist erfahrungsgemäß eine Vertretung jederzeit möglich.

Alternativen

Sollte eine pädagogische Mitarbeiterin nicht oder nur teilweise zur Verfügung stehen, werden folgende Maßnahmen erwogen

und durchgeführt:

Alternative A: Eine Doppelbesetzung wird aufgelöst.

Alternative B: Eine Lehrkraft, die gerade eine Freistunde hat,

übernimmt die Vertretung

Alternative C: Die in der Parallelklasse tätige Lehrerin nimmt beide Klassen zusammen (möglich bei den relativ kleinen Klassen in der GS Barskamp)

Alternative D: Eine in der Nachbarklasse tätige Lehrkraft beaufsichtigt die Klasse mit.

Alternative E: Eine Lehrkraft leistet zusätzliche Stunden ab.

Alternative F: Die Klasse wird aufgeteilt.

Generelle Prinzipien für beide Arten der Vertretung

- Die pädagogischen Mitarbeiterinnen werden nicht in Fächern eingesetzt, die ihren Neigungen nicht entsprechen.

- Die Klasse, in der zu vertreten ist, soll möglichst wenig verschiedene Vertretungskräfte "erhalten".

- Die pädagogischen Mitarbeiterinnen sollen in möglichst vielen Stunden am Tag eingesetzt werden.

- Bei mehrtägigem Fehlen der Lehrkraft soll möglichst durchgehend eine pädagogische Mitarbeiterin in der Klasse eingesetzt werden.

- Die Unterrichtsvorbereitung ist bindend für die pädagogische Mitarbeiterin. Diese vermerkt in den Unterrichtsvorbereitungen (bzw. macht eine Notiz für die zu vertretende Lehrkraft), wie weit sie gekommen ist und trägt dies auch im Klassenbuch ein.

Bei längerfristigem Ausfall (mehr als drei Wochen) klärt die Landesschulbehörde die Möglichkeit des Einsatzes einer Feuerwehrlehrkraft. Ein Hinweis der erkrankten Lehrkraft, ob mit einem längerfristigen Ausfall zu rechnen ist, ist daher unerlässlich.