Schulprogramm

1. Vorwort

Unser Ziel ist die Gestaltung der Schule als Ort des Lernens und Lebens, an dem sich Kinder geborgen und ernstgenommen fühlen. Dabei soll die Schule nicht nur Unterrichtsstätte sein, sondern zugleich Lebens-, Lern- und Erfahrungsraum für einen wertschätzenden, respektvollen Umgang aller an ihr beteiligten Personen.

 


2. Leitbild

Um dieses Ziel zu erreichen, haben wir besondere Schwerpunkte festgelegt:


  • Respektvolles Miteinander

Freundlichkeit, Höflichkeit, gegenseitige Achtung, Verzicht auf Gewalt, Umgangston, Einhaltung unserer Schul- und Klassenregeln


  • Aktiv und Fit

Gesunde Ernährung, sportliche Aktivitäten



Schulstruktur und Organisation


Die Verlässliche Grundschule Barskamp ist eine von zwei Grundschulen der Stadt Bleckede.

In unseren sieben Klassen werden zur Zeit ca. 110 SchülerInnen unterrichtet.


  1. Gebäude/ Räume/ Schulhof


Die Schule liegt am Ortsrand im Grünen unmittelbar neben einem Sportplatz. Das Schulgebäude bietet neben sieben Klassenräumen eine Aula für Veranstaltungen. Zum Sportunterricht fahren unsere SchülerInnen in den nahe gelegenen Ort Alt-Garge, wo eine neue Sporthalle genutzt werden kann. Wenn es das Wetter erlaubt, nutzen wir den Sportplatz, der unmittelbar an unsere Schule und unseren Schulhof angrenzt. Auf unserem großzügigen Schulhof können die SchülerInnen Fußball spielen, klettern, rutschen, im Sand buddeln und Tischtennis spielen. Jeweils in der ersten großen Pause sind die Viertklässler für die Spieleausleihe zuständig.

Des Weiteren haben wir einen neu sanierten PC-Raum, der mit 20 mobilen Notebooks ausgestattet ist, eine kleine Küche, die zum Kochunterricht in AG-Stunden und beim Ernährungsführerschein sowie bei Klassenprojekten genutzt wird sowie einen Medienraum, der auch für den Musikunterricht zur Verfügung steht.


  1. Unterrichts- und Pausenzeiten


Der Schultag beginnt jeden Morgen um 8.15 Uhr. Ab 7.50 Uhr werden die SchülerInnen durch Lehrkräfte beaufsichtigt. Die SchülerInnen stellen zuerst ihren Ranzen vor der Klassenzimmertür ab und gehen dann auf den Schulhof. Montags und mittwochs findet vor Unterrichtsbeginn gemeinsamer Frühsport auf dem Schulhof statt. Bei schlechtem Wetter halten sie sich in ihren Klassenräumen auf, in denen z.B. Spiele und Bücher zur freien Verfügung stehen. Um 8.15 Uhr beginnt der Unterricht. Der erste Block umfasst zwei Unterrichtsstunden und endet um 9.50 Uhr. Danach findet die erste große Pause bis um 10.10 Uhr statt. Der zweite Block umfasst auch zwei Unterrichtsstunden und endet um 11.45 Uhr. Eine zweite große Pause dauert bis um 12.00 Uhr. Der letzte Block umfasst wieder zwei Unterrichtsstunden und endet um 13.35 Uhr. Zwischen der ersten und zweiten, der dritten und vierten Stunde und der fünften und sechsten Stunde gibt es jeweils eine Fünfminutenpause. Ein gemeinsames Frühstück in den Klassen findet in den letzten zehn Minuten der zweiten Stunde statt. Während dieser Zeit wird häufig vorgelesen.


  1. Betreuungsangebot


Im Rahmen der Verlässlichen Grundschule bieten wir allen Kindern unserer Schule eine Betreuung von mindestens fünf Zeitstunden. Diese wird durch den Unterricht und die nachfolgende Betreuungszeit ermöglicht.

Für alle Kinder der 1. und 2. Klassen besteht von Dienstag bis Freitag das Angebot noch bis 12.45 Uhr betreut zu werden. Diese Betreuung wird von unseren pädagogischen MitarbeiterInnen übernommen und findet in den Räumen der ersten und zweiten Klassen statt. Während der Betreuungszeit können die Kinder miteinander spielen und auch Angebote für gemeinsame Spiele und Aktivitäten wahrnehmen, die durch unsere pädagogischen MitarbeiterInnen vorbereitet und begleitet werden. In den wärmeren Monaten nutzen die Kinder die Spieleausleihe und den Schulhof zum gemeinsamen Spielen. Zweimal pro Woche (dienstags und donnerstags) erhält die Schule eine Brötchenspende, die Kinder bekommen die Brötchen geschmiert, Aufstriche sind Spenden der Eltern.


  1. Vertretungsunterricht


Durch Erkrankung einer Lehrkraft oder aber den Besuch von Fortbildungen kann es dazu kommen, dass der reguläre Unterricht nicht erteilt werden kann. Für diesen Fall wird gewährleistet, dass kein Unterricht ausfällt, sondern durch den Einsatz unserer pädagogischen MitarbeiterInnen der Unterricht aufrechterhalten werden kann.

Entsprechend unseres Vertretungskonzeptes werden die Klassen betreut und erhalten Aufgaben, die durch eine Lehrkraft unserer Schule vorbereitet wurden. Bei längeren Fehlzeiten einer Lehrkraft wird der Unterricht der Fächer Deutsch und Mathematik soweit wie möglich von einer anderen Fachlehrkraft übernommen. Alle Lehrkräfte des Kollegiums sind stets Ansprechpartner für die pädagogischen MitarbeiterInnen und zur Unterstützung bereit, damit die Unterrichtsversorgung im Interesse unserer SchülerInnen auch bei Erkrankung einer Lehrkraft gewährleistet ist.


  1. Schulregeln


Die an unserer Schule geltenden Regeln werden in unserer Schulordnung festgehalten. Die Schulordnung wurde gemeinsam durch den Schulvorstand erarbeitet (2010). Sie dient dazu, den SchülerInnen einen gemeinsamen Ordnungsrahmen zu geben. Die Schulordnung wird jeweils zu Schuljahres- und Halbjahresbeginn mit allen SchülerInnen detailliert besprochen, um sie zu verinnerlichen und für Transparenz zu sorgen. Eltern werden bei Einschulungselternabenden entsprechend informiert und bestätigen die Kenntnis darüber durch ihre Unterschrift.

Die Schulordnung hängt in jedem Klassenraum deutlich sichtbar aus. Ergänzt wird sie durch die mit den Kindern individuell erarbeiteten Klassenregeln.

 

Kooperation


Damit Schule gelingen kann, ist die Zusammenarbeit aller Beteiligten besonders wichtig. Dies betrifft nicht nur LehrerInnen und SchülerInnen, sondern auch alle Eltern, sowie die MitarbeiterInnen und ehrenamtliche Helfer in unserer Schule.


    1. Innerhalb des Kollegiums arbeiten wir nicht nur in den Konferenzen, sondern auch im täglichen Miteinander zusammen. Es werden pädagogische Absprachen getroffen und Tipps und Materialien ausgetauscht. Wir beraten uns gegenseitig in pädagogischer, sowie fachlicher und auch methodisch-didaktischer Hinsicht. Interne Fortbildungen, z.B. im Bereich EDV, Inklusion, dem Programm „Faustlos“ und Fächern wie Sachunterricht finden statt. Auch kollegiale Hospitationen finden statt. Zudem tauschen wir uns über besuchte Fortbildungen aus und teilen die neu gewonnenen Kenntnisse und Möglichkeiten mit.


Neben den in regelmäßigen Abständen stattfindenden pädagogischen Konferenzen und Fachkonferenzen sind durch das intensive Miteinander ein reger Austausch und eine gute Kooperation stetig gewachsen. Auch unsere pädagogischen MitarbeiterInnen, die den Vertretungsunterricht und die Betreuung durchführen, gehören zu unserem Team, nehmen häufig an Fortbildungen sowie Konferenzen teil und kooperieren in vielen Belangen mit uns.


    1. Ansprechpartner


Generell sind für Eltern und SchülerInnen immer zunächst die KlassenlehrerInnen oder betreffende Fachlehrkräfte ansprechbar. Mit bestimmten Aufgaben sind zurzeit folgende Lehrkräfte und Mitarbeiter unserer Schule betraut:


Aufgabe

Zuständigkeit

Schulleitung

Herr Müller, Sprechzeiten für Kollegen: Mo./Mi./Fr. 7.40 bis 8.10 Uhr, donnerstags 5. Std.; für Eltern n.V.

Koordination für Vertretungsunterricht

Stundenplan, Aufsichtsplan

Herr Müller

Personalrat

Herr Gloe

Vertretungsunterricht

Frau Rutkies, Frau Korn-Behrens, Herr Strauch

Betreuung Klassen 1 + 2

Frau Wilhelm, Herr Strauch

Fachkonferenz Deutsch

Frau Reisener

Fachkonferenz Sachunterricht

Herr Gloe

Fachkonferenz Mathematik

Frau Hildebrandt

Fachkonferenz Englisch

Frau Hansen

Fachkonferenz Sport

Frau Hansen

Fachkonferenz Musik

Herr Müller

Fachkonferenz Religion

Frau Stolpe

Fachkonferenz Kunst/Werken/Textil

Frau Ristau

Fachbereich Mobilität

Frau Hansen

Homepage

Herr Müller, Herr Gloe

PC-Raum

Herr Gloe

Bücherei

Bufdi (Herr Steckelberg)

Zusammenarbeit mit den Kindergärten

Herr Müller

Zusammenarbeit mit anderen Schulen gemäß Kooperationskalender

Herr Müller sowie die Fachkonferenzleiter und die ehemaligen Viertklasslehrer

Zusammenarbeit mit der Kirche

Frau Stolpe

Zusammenarbeit mit der Elbtalgrundschule Bleckede

Herr Müller

Zusammenarbeit mit der Sozialraumkonferenz Bleckede

Herr Müller

Zusammenarbeit mit dem Albert-Schweizer-Familienwerk Bleckede

Herr Müller sowie betroffene Lehrkräfte

Zusammenarbeit Kinder- und Jugendfond Bleckede, Dr. Oelsner

Herr Müller, Frau Ristau

Zusammenarbeit Förderzentrum Kurt-Löwenstein-Schule Bleckede

Herr Müller

Schulsozialarbeit

Frau Leefen

Förderschullehrerin

Frau Wilcken, Frau Mabileau, Herr Bode

Sanitätsbeauftragte

Frau Ristau

Sicherheitsbeauftragte

Frau Plass

Beauftragter für die Feueralarmübung

Herr Müller


    1. Elternarbeit


Im Interesse der Erziehung und Ausbildung unserer Kinder bereichert eine gute Zusammenarbeit zwischen Kollegium und Eltern das Schulleben. Durch den Erlass „Arbeit in der Grundschule“ ist die Beteiligung von Eltern am Schulleben geregelt.

Gewählte VertreterInnen nehmen an Konferenzen verschiedener Gremien (Schulvorstand, Schulelternrat, Gesamtkonferenz, Klassen- und Fachkonferenzen) teil. Zudem bereichern Eltern durch ihre aktive Mitarbeit bei Schulveranstaltungen, Ausflügen und Arbeitsgemeinschaften das gemeinsame Schulleben.

Zu Gesprächen zwischen Lehrkräften und Eltern finden individuelle Sprechstunden statt.

Außerdem gibt es jährlich zwei Elternsprechtage (Frühjahr, Herbst).

Regelmäßig werden in allen Klassen Elternabende durchgeführt, zu denen die KlassenlehrerInnen oder die ElternvertreterInnen einladen.

Auch Hausbesuche ergänzen eine sinnvolle Zusammenarbeit zwischen Elternhaus und Schule.

Bezüglich der Schullaufbahnberatung in der 4. Klasse gibt es einen gesonderten Elternabend, bei dem über die weiterführenden Schulen und deren Arbeit sowie die Kriterien der anstehenden Schullaufbahnberatung ausführlich informiert wird.

In zwei Beratungsgesprächen besprechen Lehrkräfte, Eltern und SchülerInnen die Wahl der geeigneten Schulform.


Elternbriefe informieren über das Schulleben und alle wichtigen Ereignisse und Termine während des Schuljahres. Seit Beginn des Schuljahres 2013/ 2014 gibt unsere neu gestaltete Homepage Informationen und Einblicke in den Ablauf des Schullebens geben.

Regelmäßig werden die Eltern und Kinder unserer Schule auch eingeladen zur Teilnahme an Präventionsveranstaltungen zum Thema „Neue Medien“ und „Internetgebrauch“. Diese Veranstaltungen werden vom Schulzentrum Bleckede (Haupt-, Real-, Förderschule und Gymnasium) angeboten.

Neben den rechtlich geregelten Mitbestimmungsmöglichkeiten findet Elternmitarbeit an unserer Schule außerdem in folgendem Rahmen statt:

  • als Mithilfe beim (Weihnachts-) Basteln und bei Arbeitsgemeinschaften

  • als Begleitung bei Ausflügen oder Unterrichtsgängen

  • als Unterstützung bei Fahrradprüfungen und beim Ernährungsführeschein

  • bei Sponsorenläufen

  • bei Bundesjugendspielen

  • bei Projekttagen

  • bei Schulveranstaltungen

  • bei Leseabenden


    1. Förderverein


Seit mehr als zehn Jahren gibt es an unserer Schule einen aktiven Förderverein, der sich zum Ziel gesetzt hat, die Schule in personeller, finanzieller und sachlicher Hinsicht zu unterstützen. So werden durch den Förderverein Feste organisiert und begleitet, aber auch gesonderte Aktionen, z. B. Leseabende durchgeführt.

Mit Hilfe des Fördervereins konnten Spielgeräte, Spielmaterial, Bücher für die Schulbibliothek und der „Faustloskoffer“ für Gewaltpräventionsmaßnahmen angeschafft werden. Zudem unterstützt der Förderverein regelmäßig Präventionsmaßnahmen wie z.B. das Zirkusprojekt durch Zuschüsse.


    1. Schülersprechzeiten


Die Lehrkräfte unserer Schule haben jederzeit ein offenes Ohr für die Wünsche und Sorgen unserer SchülerInnen. Sie beraten und unterstützen die Kinder hinsichtlich ihres Lernens und Verhaltens. Zudem findet zweimal wöchentlich eine Schülersprechstunde bei unserer Sozialpädagogin in der Schule statt.

Jeweils in der ersten großen Pause sind die in einer AG ausgebildeten Streitschlichter ansprechbar. Sie vergeben Termine für eine Streitschlichtung, wenn Schüler Unterstützung bei einer Konfliktlösung benötigen.


    1. Externe Kooperationen


Lesepaten

Seit dem Schuljahr 2016/ 17 unterstützt Herr Paschen die Schule, er liest mit SchülerInnen aus allen Klassen.


Kooperationskonferenzen

Gemeinsam mit den umliegenden Grundschulen und weiterführenden Schulen finden regelmäßig (Kooperationskalender) Sitzungen für die Fächer Deutsch, Mathematik und Englisch statt. Somit besteht ein ständiger Austausch zwischen den einzelnen FachkonferenzleiterInnen über Schwerpunktthemen, Lehrmittel, außerschulische Lernorte oder Zensurenvergabe.


Treffen ehemaliger Klassenlehrer der 4. Klassen mit den neuen KlassenlehrerInnen

Bei diesem jährlichen Treffen im Herbst findet ein Austausch zwischen den KollegInnen der unterschiedlichen Schulformen über die individuelle Entwicklung der Schüler statt.


Dieser Austausch ist wichtig, um die SchülerInnen auch in Zukunft effizient auf den Schulwechsel vorzubereiten.


Förderzentrum

Durch das Förderzentrum Bleckede erhalten wir im Rahmen der Inklusion ab Beginn des Schuljahres 2013/2014 Unterstützung durch Förderschullehrer. Durch die vorzeitige Inklusion erhielten wir bereits im Schuljahr 2012/2013 pro Woche vier Förderstunden, die durch eine Förderschullehrerin erteilt wurden. Im Schuljahr 2016/ 17 erhalten wir 20 Förderschullehrerstunden.


    1. Übergang Kindergarten – Grundschule


Unsere SchülerInnen kommen aus den umliegenden Kindergärten (Stoppelhopser Barskamp, Kindergarten Alt-Garge, Waldkindergarten).

In den letzten Jahren hat sich durch verschiedene Maßnahmen eine engere Zusammenarbeit mit den Kindergärten entwickelt. Es gibt einen Kooperationskalender, der immer zu Beginn des Schuljahres angepasst wird (Festlegung der Termine für das laufende Schuljahr, s. Anhang). Im Frühjahr findet ein Informationsabend statt, zu dem alle Eltern der Einschulungskinder eingeladen werden. Die Erzieherinnen erläutern ihre bisherige Arbeit und die Schulleitung der Grundschule Barskamp beantwortet Fragen zu den Anforderungen der Schule und informiert über das zukünftige Schulleben. An diesem Abend sollen den Eltern vor allem Ängste und Sorgen genommen werden.

Nach Absprache zwischen Kindergärten und Schule kommen die neuen Erstklässler zum Schnuppern in den Unterricht der aktuellen ersten Klassen. Sie nehmen an diesen Tagen am Unterricht und an den Pausen teil.

Im Frühjahr kommen alle zukünftigen Erstklässler an einem Nachmittag in die Schule. Sie durchlaufen verschiedene Stationen (Programm Hexe Mirola), LehrerInnen und ErzieherInnen beobachten die Kinder und dokumentieren die Ergebnisse.

Nach Möglichkeit hospitieren die zukünftigen ErstklasslehrerInnen vor den Sommerferien in den Kindergärten.

Kurz vor den Sommerferien findet dann der erste Elternabend in der Grundschule statt. An diesem Abend werden die Eltern der Einschulungskinder umfassend über das Schulleben informiert, sie erhalten die Materiallisten und erfahren, in welcher Klasse ihr Kind eingeschult wird. Die zukünftigen KlassenlehrerInnen stellen sich vor und stehen für Fragen bereit.

Etwa acht Wochen nach Beginn des Schuljahres findet ein Treffen mit den Erzieherinnen und Lehrkräften statt. Bei diesem Treffen wird die Entwicklung der Kinder betrachtet und eventuell fehlende Informationen ergänzt.


Schulanfänger-Anmeldung


Die Anmeldung erfolgt ca. 15 Monate vor der Einschulung. Die zukünftigen SchülerInnen erhalten eine Einladung per Post.

Die Sprachüberprüfung findet nur noch bei den Kindern statt, die uns von den Kindergärten gemeldet werden. Diese Überprüfungen finden in den Kindergärten statt, damit die Kinder ihr gewohntes Umfeld haben und vertraute Personen dabei sind. Werden erhebliche Defizite in der sprachlichen Entwicklung festgestellt, erhalten diese Kinder ein Jahr lang pro Woche eine Stunde Sprachförderunterricht. Diese Unterrichtsstunden werden von den Lehrkräften unserer Schule in den Räumen der Kindergärten erteilt. Dies ermöglicht den Kindern einen ersten Kontakt mit LehrerInnen in einer ihnen bekannten Umgebung. Ferner lässt diese Organisationsform auch eine externe Differenzierung zu, sofern Kinder besonderer Förderung bedürfen. Lehrkräfte können entscheiden, ob sie mit einem Kind allein oder in kleinen Gruppen arbeiten möchten. Durch die wöchentlichen Kontakte in den Kindergärten werden Absprache zwischen Schule und Kindergarten erleichtert.


„Kann“-Kinder


Bei Kann-Kindern ist es nicht immer sicher, ob sie im Sommer eingeschult werden sollen. Um sich hierbei ein besseres Urteil erlauben zu können, werden sie von dem Schulleiter noch einmal eingeladen. Der Schulleiter versucht einen Eindruck über die sozialen Kompetenzen des Kindes zu bekommen (Gang durch die Schule, Gespräch, Verhalten während einer Pause auf dem Pausenhof usw.) Zudem erfolgen Gespräche mit den Eltern, den Erzieherinnen und der Amtsärztin.

Letztendlich liegt die Entscheidung, ob ein Kind eingeschult wird, bei der Schulleitung. Kinder, die schulpflichtig sind, aber noch nicht eingeschult werden können, besuchen weiterhin den Kindergarten.


Einschulung


Die bestehende Zusammenarbeit zwischen den Kindergärten und der Schule zielt darauf ab, den zukünftigen Erstklässlern einen möglichst kindgemäßen Einstieg in das Schulleben zu ermöglichen. Zudem dienen Veranstaltungen vor dem Schulanfang

der Information der Eltern.

Die Einschulung selbst findet in der Regel am ersten Sonnabend nach den Sommerferien statt. Dazu werden die Erstklässler gemeinsam mit ihren Eltern eingeladen. In der Turnhalle findet eine Feier statt, bei der die Erstklässler von der Schulleitung und älteren Schülern, die Lieder singen, Theater spielen und Gedichte vortragen, willkommen geheißen und begrüßt. Am Ende dieser Feierstunde gehen die Erstklässler mit ihren KlassenlehrerInnen in ihre eigene Klasse und erleben die erste Unterrichtsstunde. Während dieser Zeit können die Eltern im Cafè des Fördervereins gegen eine Spende Kaffee oder Tee trinken. Nach der Unterrichtsstunde erhalten die Eltern die Gelegenheit zu fotografieren. Im Anschluss daran wird gemeinsam in der Barskamper Kirche der Einschulungsgottesdienst besucht.


    1. Übergang Grundschule – weiterführende Schulen


Damit die SchülerInnen einen möglichst problemlosen Übergang von der Grundschule zu einer weiterführenden Schule erleben können, laden die weiterführenden Schulen zu einem Treffen vor den Sommerferien ein, das von unserer Seite durch die Lehrkräfte der 4. Klassen wahrgenommen wird. Die weitere schulische Laufbahn unserer ehemaligen SchülerInnen kann somit verfolgt und für nachfolgende SchülerInnen besser festgelegt werden.


Begleitung des Übergangs in die weiterführenden Schulen

In der 4. Klasse erhalten alle SchülerInnen eine Schullaufbahnberatung. Dies ist ein Vorschlag der Lehrkräfte unserer Schule, welche weiterführende Schule das Kind besuchen kann oder sollte. Für die Beratung zur Schullaufbahn nehmen wir uns viel Zeit. Gespräche darüber gibt es spätestens im Herbst zum Elternsprechtag.

Zudem werden im Herbst alle Eltern der 4. Klassen zu einer Informationsveranstaltung in unsere Schule eingeladen, bei der die weiterführenden Schulmöglichkeiten vorgestellt werden.

Zu einem späteren Zeitpunkt werden die Eltern und SchülerInnen von den umliegenden weiterführenden Schulen zu einer Informationsveranstaltung eingeladen (Hauptschule Bleckede, Realschule Bleckede, Gymnasium Bleckede, Oberschule Dahlenburg, IGS Lüneburg, Oberschule Scharnebeck und Gymnasium Scharnebeck).


Die Schule berät Eltern und Schüler, letztendlich entscheiden die Eltern selbst, zu welcher Schulform sie ihr Kind schicken wollen.

Um den Übergang in die weiterführenden Schulen zu erleichtern, bieten die Schulen Probeunterricht oder Schnuppertage an. Hierfür erhalten die SchülerInnen im Frühjahr der 4. Klasse Einladungen. Sie besuchen gemeinsam mit ihren KlassenlehrerInnen zum angegebenen Termin die Schulen und nehmen an ausgewählten Stunden teil.

 

Schulleben


Auch unsere Schule zeichnet sich durch ein aktives Schulleben, so zum Beispiel Feste und Feiern, mit denen das Miteinander an unserer Schule gefördert wird.


  1. Feste und Feiern


Jedes Jahr findet an unserer Schule ein Schulfest statt. Dies kann ein Spiel- oder Sportfest, ein Tag der offenen Tür oder ein Schulfest zu einem bestimmten Motto sein. Auch unsere Projektwochen enden in der Regel mit einem Schulfest oder einer öffentlichen Veranstaltung, bei der die Ergebnisse präsentiert werden.

Während des Jahres gibt es verschiedene Anlässe zum gemeinsamen Feiern. Am Rosenmontag feiern wir Karneval. Im Juni jeden Jahres findet der Barskamper Dorfabend statt, bei dem SchülerInnen unserer Schule regelmäßig auftreten (Schulband, Akrobatik

AG, Chor). In der Vorweihnachtszeit treffen wir uns wöchentlich in der Aula um gemeinsam zu singen und Gedichte zu hören. Vor dem 1. Advent basteln alle Klassen mit LehrerInnen und Eltern, um die Klassenräume weihnachtlich zu schmücken. Am selben Tag findet ein Basar statt. Schüler und Eltern können gebastelte Dinge gegen eine Spende erwerben.

Jedes Jahr treten Schüler mit einer Lehrkraft beim Weihnachtsmarkt am Kindergarten Alt Garge auf und singen dort Weihnachtslieder.

Am letzten Schultag vor Weihnachten gibt es eine Schulweihnachtsfeier, bei der jede Klasse etwas vorführt. Eltern sind dazu herzlich eingeladen.

Die Einschulungsfeiern gestalten Kinder unserer Schule mit. Vor den Sommerferien werden auch unsere Viertklässler am letzten Schultag gemeinsam verabschiedet.


  1. Spiel- und Sportfeste


Sportfeste sowie sportliche Wettbewerbe finden jährlich für alle Klassen unserer Schule statt.

- Bundesjugendspiele

- Laufabzeichen

- Schwimmwochen für die Klassen 1 bis 3 im Freibad Alt Garge

- Schwimmabzeichen


Ein weiterer sportlicher Höhepunkt ist der in regelmäßigen Abständen stattfindende Sponsorenlauf. Die Hälfte der Spenden wurde beim letzten Sponsorenlauf an die Kinder eines Gebirgsdorfes in Peru gespendet um dort Schulmaterial anzuschaffen. Die andere Hälfte der Spenden wurde für unsere Präventionsmaßnahmen eingesetzt

  1. Projektwochen


Jedes Jahr führen wir mit allen Klassen unserer Schule eine gemeinsame Projektwoche durch.

Schuljahr 2011/ 12: Peru

Schuljahr 2012/ 13: Mitmachzirkus Rasch

Schuljahr 2013/ 14: Brasilien/ Fußball

Schuljahr 2014/ 15: Mittelalter

Schuljahr 2015/ 16: Tiere

Schuljahr 2016/ 17: Mitmachzirkus Rasch


  1. Ausflüge und Projekte


Wir unternehmen mit allen Klassen gemeinsam einen Tagesausflug. Im Schuljahr 2015/ 16 haben wir (passend zum Thema der Projektwoche) einen Ausflug in den Serengetipark Hodenhagen gemacht.

Natürlich gibt es Ausflüge, die die Klassen allein unternehmen (Biosphärium Elbtalaue, Kletterpark Scharnebeck, Hamburger Oper, Hagenbecks Tierpark, Kiekeberg Freilichtmuseum, Salzmuseum Lüneburg usw.).

Projekte gibt es zu den Themen Bienen und Kartoffeln (Klasse 3 oder 4).

Während der Grundschulzeit unternimmt jede Klasse in der Regel eine drei- bis fünftägige Klassenfahrt.

Mit allen Klassen besuchen wir jedes Jahr zu Weihnachten das Theater Lüneburg zum Weihnachtsmärchen.

Neben dem intensiven Förderunterricht haben wir auch sogenannte Forderangebote: Teilnahme am Känguru-Wettbewerb und am Känguru-Adventskalender sowie Teilnahme an der Mathe-Olympiade.

 

Schwerpunkt Respektvolles Miteinander


Ziele des Respektvollen Miteinanders:

  • den Kindern ein positives, realistisches Selbstbewusstsein vermitteln, damit sie sich ihrer eigenen Stärken und Schwächen bewusst werden, sich wertvoll fühlen

  • ein Wir-Gefühl aufbauen

  • Anderssein wahrnehmen und akzeptieren lernen

  • Konfliktlösungsstrategien einüben

  • Ein Wertebewusstsein aufbauen

  • Verantwortungsbereitschaft entwickeln


Um diese Ziele zu erreichen, findet Folgendes statt:

  • gemeinsame Schulveranstaltungen

  • Projektwochen

  • klassenübergreifende Arbeitsgemeinschaften

  • „Benefizveranstaltungen“ (Sponsorenlauf)

  • Regeln, Rituale, Rhytmisierung des Vormittags zur Schaffung von Sicherheit

  • geregelter Schulanfang

  • Schulordnung in jeder Klasse deutlich sichtbar an der Wand

  • Maßnahmenkatalog von Konsequenzen bei Fehlverhalten (Rote-Karten-System)

  • Pausenspiele Angebot für draußen

  • Spiele-Kisten als Angebot für Regenpausen

  • Möglichkeiten, sich und seine Arbeitsergebnisse darzustellen als Klasse, Gruppe oder Einzelner

  • Klassenrituale (Begrüßung, Verabschiedung, Geburtstage, Adventszeit)

  • gemeinsames Frühstück in der Klasse

  • Erzählkreis (Gesprächsregeln, Zuhören, Mitschüler besser kennen lernen, Interesse zeigen, Anderssein akzeptieren)

  • Erziehung zur Höflichkeit, allgemeine elementare Umgangsformen und Benimmregeln einführen (sich begrüßen, sich entschuldigen, Hilfe anbieten, erbitten, annehmen, Rücksichtnahme beim Lernen und Arbeiten)

  • Partner- und Gruppenarbeit einführen und im Anschluss daran reflektieren und wertschätzend beurteilen

  • Klassendienste

  • gemeinsam erarbeitete Klassenregeln

  • Umgang mit Erfolg und Misserfolg üben

  • Regeln für Konfliktlösung

  • zweimal wöchentlich stattfindende Pausensprechstunde der Grundschulsozialpädagogin

  • Projekt „Mein Körper gehört mir“ in Klasse 3

  • Jahrgangsübergreifende Projekte, z. B. sinnvoller Umgang mit Medien; Alkohol- und Drogenmissbrauch)

  • zwei ausgebildete Mediatorinnen

  • Ausbildung und Betreuung von Streitschlichtern

  • Paten Klasse 4 für Klasse 1 (Zuordnung)

  • Klassenrat (eine Stunde wöchentlich)

  • Schülerparlament (ab Februar 2017)

 

Schwerpunkt Aktiv und Fit

Als weiteren Schwerpunkt haben wir „Aktiv und Fit“ gewählt. Dieser Bereich umfasst zum einen Sport und Ernährung, zum anderen weitere Maßnahmen und Aktivitäten, die SchülerInnen helfen sollen, eine gesunde Lebensführung zu erlernen und für die Zukunft nutzen zu können.

  1. Sportabzeichen

Die SchülerInnen können jedes Jahr im Rahmen des Sportunterrichts das Sportabzeichen machen.

  1. Gemeinsamer Frühsport

Zweimal pro Woche, jeweils am Montag und Mittwoch treffen sich alle SchülerInnen vor Unterrichtsbeginn auf dem Pausenhof, um sich zu Musik zu bewegen, lernförderliche Bewegungsabläufe zu trainieren und einen Ausdauerlauf zu absolvieren.

  1. Aktive Pause

Zahlreiche Angebote wie Schaukeln, Rutsche, Klettergerüst, Holzhäuser, Sandkiste, Tischtennisplatten, Draußen-Spielzeug und ein großzügiger Fußballplatz laden zu einem aktiven Pausenverhalten ein.

  1. Frühstückspause

Dreimal wöchentlich wird gemeinsam Obst und Gemüse verzehrt. Montags werden die SchülerInnen durch einen Sponsoren mit Bioäpfeln versorgt. Dienstags und donnerstags bringen die SchülerInnen reihum in Brotdosen verzehrfertiges Obst oder Gemüse mit in die Klassen. Die Dosen werden auf einem Tisch als Buffet dargeboten, so dass eine Vielzahl von unterschiedlichen Früchten gibt, für jedes Kind zugänglich ist.

  1. Ernährungsführerschein

Zu Beginn der 3. Klasse wird die Einheit „Ernährungsführerschein“ mit allen SchülerInnen durchgeführt. Sie lernen dabei unter anderem die Ernährungspyramide kennen und kochen selbst einfache, gesunde Gerichte. Der Ernährungsführerschein schließt mit einer Theorie- und Praxisprüfung ab und erstreckt sich über mehrere Wochen.

  1. Sachunterricht

Auch im Rahmen des Sachunterrichts legen wir Wert auf Unterrichtseinheiten, die dem Thema Gesundheit förderlich sind, wie z.B. Der Apfel, Kartoffeln, Getreide, Skelett- und Muskelaufbau usw.

  1. Arbeitsgemeinschaften

Regelmäßig werden in unseren Arbeitsgemeinschaften sportliche Aktivitäten angeboten. Hierzu gehören z. B. die Akrobatik-AG und die Jonglage-AG. Außerdem wird in der Regel eine Koch-AG angeboten, die zur Verinnerlichung des Ernährungsführerscheines dient.

  1. Schulsport

Unsere Schüler haben jeweils pro Halbjahr zwei Stunden Sport wöchentlich. Der Sportunterricht wird, wenn möglich, auf unserem benachbarten Sportplatz durchgeführt. In der kalten Jahreszeit fahren die Kinder in den nahegelegenen Ort Alt-Garge in eine Turnhalle.

Im 4. Schuljahr wird Schwimmunterricht von Herbst bis Ostern im Lehrschwimmbecken der Stadt Bleckede durchgeführt. Die Klassen 1 bis 3 fahren jeweils für eine knappe Woche (4 Tage) ins Freibad Alt Garge und erlernen das Schwimmen bzw. vertiefen ihre Kenntnisse und können Abzeichen ablegen.

  1. Weitere gesundheitsfördernde und präventive Maßnahmen

  • Skipping Hearts: Seilspringen macht Schule – Teilnahme am Skipping Hearts Basic-Kurs (Klasse 3)

  • Radfahrprüfung in Klasse 4

  • Einschulungsuntersuchung

  • Zahnarztprophylaxe durch das zuständige Gesundheitsamt

  • Zahnpflege mit der „Zahnfee“, eine Mitarbeiterin des Gesundheitsamtes Lüneburg


3. Ausblick


Unser Schulprogramm bedarf der ständigen Entwicklung und Überarbeitung. Unterstützt und angeregt wird dieser Prozess beispielsweise im Rahmen von interner und/oder externer Evaluation, bildungspolitischen Veränderungen, der Arbeit im Schulvorstand oder allgemein durch unsere täglichen Beobachtungen während des Schulalltags. Auch für diese aktuelle Auflage ergaben sich bereits mögliche Arbeitsschwerpunkte, die in Zukunft ihre Berücksichtigung in unserem Schulprogramm finden sollen, z. B. die

Medienerziehung


Unsere Schulbücherei wurde in den letzten Jahren durch Spenden mit neuen Büchern erweitert. Durch unsere BUFDI-Mitarbeiter ist es möglich, mehrfach in der Woche Bücher auszuleihen. Zur Förderung des sinnentnehmenden Lesens setzen wir vielfältige Ideen um: Antolin, Lesewettbewerb, Lese- und Hörabende.

Auch der Umgang mit neuen Medien ist uns wichtig. PCs werden zum Fördern und Fordern, zur Recherche, als Schreibwerkzeug und während der Projekte eingesetzt.


Der Schulvorstand der Grundschule Barskamp